Klappernde Gegenstände, Flatterbänder und vieles mehr

Klappernde Gegenstände, Flatterbänder und vieles mehr

Das gab es alles beim Spaßtag der Gemlinger Pferdefreunde. An Fronleichnam stellten sich 21 Einsteller der Reitanlage Alzinger und Mitglieder des Vereins der Herausforderung, einen Geschicklichkeitsparcours mit dreizehn Stationen zu absolvieren. Als besonderes „Schmankerl“ gab es noch eine besondere Nachbenennung in Form eines ganz speziellen Pferdes.

Zeit, am Boden oder zu Sattel waren keine ausschlagenden Kriterien. Der Spaß gemeinsam mit seinem Pferd einen solchen Gelassenheitsparcours zu bewerkstelligen, lag im Vordergrund und motivierte viele Einsteller zur Teilnahme.

Der Einstieg war noch einfach gestaltet. Man musste ein „Tor“ bestehend aus weiß-blauen Wimpel – stilecht – wir san ja schließlich in Bayern –  öffnen und schließen. Für die 21 Teilnehmer kein Problem! Die zweite Station war schon schon kniffliger. Hier war Akrobatik gefragt. Es sollte ein rasselnder Hula-Hoop Reifen dreimal um die Hüften geschwungen werden, um diesen  anschließend um den Hals des Pferdes zu legen.
Funday HoolaHop DSC04023Bei dieser Übung punkten eindeutig die Kleinen, während den Größeren hier teilweise etwas der Schwung fehlte 😉
Die nächste Kombinationsübung beinhaltete die Umrundung eines Vierecks aus Stangen mit einer Mülltonne.
Funday 2016 Huepfball
Danach sollten die Pferde in diesem Viereck selbstständig stehen, während der Besitzer auf einem roten Hüpfball um das Tier herumhüpfen musste. Lacher garantiert! Ist es doch schon für die meisten Teilnehmer Jahre her, dass sie mit so einem Ball durch die Gegend gehüpft sind. Koordination war bei der nächsten Station  gefragt. Das Pferd sollte auf vier unterschiedliche Untergründe in Form von verschiedenen Matten, einem Brett und einem Eimer gestellt werden.
Funday 2016 Eimer
Als Nächstes wappneten sich die Teilnehmer für etwas schlechtes Wetter. Auf der Aufsteighilfe des Reitplatzes wurde das Pferd in Position gebracht, damit der Besitzer sich ein rotes – die Farbe zog sich durch den Parcours – Regencape anziehen konnte. Gar nicht so einfach bei fast 30 Grad und Reithelm! Anschließend spannten die Teilnehmer einen Regenschirm auf.
DSC04002
Die nächste Station war ein Slalomlauf mit Pferd und einer mit Wasser gefüllten Schale. Für die Teilnehmer oft kein Problem – und für die Pferde eine willkommene Station. Denn wer sagt schon nein zu einem Schluck Wasser als Belohnung an einen so heißen Tag.
Funday 2016 Wasser
Als nächstes kam die Königsdisziplin im Gelassenheitstraining, der berühmte Klappersack. Diesen zogen die Teilnehmer um den Slalomlauf außen herum, daneben das Pferd versteht sich. Darauf folgte der nächste Klassiker –  Zudecken mit einer Plane. Für die Pferde im Reitstall Alzinger alles kein Thema!

Funday 2016 Plane IMG_3610 IMG_3554

In der nächsten Übung mussten die Teilnehmer ihre Wurfkünste zeigen. Es galt einen Gummistiefel, Hundespielzeug, eine Frisbee und einen Ball in einen Autoreifen zu werfen. Hier sahen die Zuschauer, wer an dem Tag Zielwasser getrunken hat.
Funday 2016 Werfen
Anschließend sollte der Teilnehmer einen Stock, an dem mehrere Flatterbänder befestigt waren, schwingen. Es wurde also bereits fleißig für die EM geübt. Als letzte Übung wurde das Pferd mit einer Karotte belohnt, die mit Hilfe eines Bodengreifers aus einem Eimer gefischt wurde. Für die Pferde natürlich das Beste zum Schluss 😉

Funday Traktor

Für Unterhaltung sorgte die Nachbenennung des Stallbesitzers Albert Alzinger. Mit Peter von Ramm präsentierte er sein „Pferd“ – der für die Einsteller bereits bekannte rote Lader. Gemeinsam absolvierten sie den Parcours mit diesem besonders braven Pferd, zur Freude der Zuschauer. Als Belohnung gab es statt der Karotte am Ende noch einen Muffin für den braven Fahrer.

Herzlichen Dank an Corinna Rößner und Martina Liebelt für die Organisation dieser schönen Veranstaltung sowie alle anderen, die noch an dem Event mit beteiligt waren. Aber natürlich sagen wir auch Danke für die zahlreichen Salat- und Kuchenspenden. Lecker war‘s 🙂

Danke an Conny Vogl, Dieter Schneider und Dieter Popp für die Bilder.

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